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Tram 83

Tram 83

von Fiston Mwanza Mujila


Inhalt - Eine heruntergekommene Großstadt in Afrika, wer hierher kommt, hat ein Ziel: Geld zu machen, egal wie. Das "Tram 83" ist der einzige Nachtclub der Stadt, ... mehr zum Inhalt

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Hardcover
Roman. Ausgezeichnet mit dem 9. Internationalen Literaturpreis für übersetzte Gegenwartsliteraturen
208 Seiten
206 mm x 133 mm

2016 Zsolnay
Übersetzt von Katharina Meyer; Lena Müller
ISBN 978-3-552-05797-5

Besprechung

"Ein Wahnsinnsroman" Marco Giacopuzzi, ttt - titel, thesen, temperamente - ARD, 09.07.17 "Zu Recht gefeiert wird Mujilas Rhythmus. Mal voller Kraft, mal leise mischt er Wörter wie Töne unterschiedlicher Instrumente. (...) Wie Wildwasser rauschen seine Charaktere durch die Zeilen, Perspektiven wechseln, es geht rau zu. (...) Mujilas Wortschöpfungen und sein unbestechlicher, teils satirischer Blick, lassen den afrikanischen Kontinent endlich einmal anders erscheinen." ZDF Aspekte, 30.06.17 "Eine kraftvoll-verrückte Performance mit viel Drive, geradezu musikalisch." Tobias Wenzel, Deutschlandfunk Kultur, 20.06.17 "Von Mujilas Liebe zur Musik durchtränkt. ... Geschrieben mit einem scharfen Blick auf das, was sich in der Lebenswirklichkeit seines Landes abspielt, zugleich aber stets literarisch gedacht." Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.17 "Der Autor lauscht dem vielstimmigen Lärm eine Melodie ab und zeichnet sie auf in einer Art Partitur, wo sie wie die Streicher und Bläser eines Orchesters dann auf seinem Papier Platz finden." Norbert Mappes-Niediek, Frankfurter Rundschau, 29.12.16 "Packend geschrieben. ... Überzeugend ist der Roman, weil er mittels des Grotesken das pralle Leben fasst, weil ein einziger Bordellstaat das ganze Kongo verzerrt spiegelt. Aus dem Club 'Tram 83' macht Mwanza Mujila das neuralgische Zentrum einer kleinen Welt, ihr vital pochendes Herz." Niklas Bender, 22.12.16 "Es zeugt schon von großer Könnerschaft, wie Mwanza Mujila gleichsam durch ein Brennglas auf diesen fiktiven Ort des moralischen Verfalls blickt, ihn so glaubhaft in seiner Lebendigkeit und Verkommenheit schildert, dass man ihn für äußerst real hält. ... Ein sehr gelungener wilder, experimenteller Roman. ... In den Sätzen dieses wunderbaren Buches stecken Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe, Witz und Musikalität." Tobias Wenzel, Bayern 2 "Diwan", 07.12.16 "'Tram 83' steckt voller Musik und Witz. Hier wird eine 'desorganisierte Bananenrepublik' als 'schöne kaputte Welt' gezeigt. Das Großartige: Die Welt ist kaputt und trotzdem schön." Felix Schneider, SRF 2 Kultur, 06.12.16 "Immer wieder verschwimmen die Gattungsgrenzen - Roman, Theater, Lyrik - immer wieder dominieren Musikalität und Rhythmus der Sprache. ... Ein sprachlich-musikalisches Meisterwerk." Eva Schobel, Ö1 "ex libris", 23.10.16 "Ein postkolonialer Roman, in dem manche Töne schrill klingen wie im Jazz. Doch auch wenn man verwirrt ist, ist man nicht unbeeindruckt." Spiegel online, 16.10.16 "Ein furioser postkolonialer Roman, der keine Spur von exotischem Kitsch hat. ... Eine John-Coltrane-artige, sehr verjazzte Version des Evangeliums." Barbara Vinken, 3sat Buchzeit, 16.10.16 "Wer in der Literatur heute den Abdruck der Weltlage sucht, der ist mit diesem Roman wunderbar bedient. ... Ich bin sicher, dass man von Mujila noch hören wird." Eberhard Falcke, SWR2 "Forum Buch", 02.10.16 "Ein Roman, den man genauso atemlos liest, wie er auch geschrieben ist." Carsten Otte, SWR2 "Forum Buch", 02.10.16 "Mujilas ursprünglich französischer Text hat eine Musikalität, die die Übersetzerinnen Katharina Meyer und Lena Müller kongenial in die deutsche Fassung hinüberretten konnten. ... Sprache, Klang und Verdichtung ergeben die ernorme emotionale Wirkung. ... Extrem unterhaltsam". Antje Deistler, Deutschlandfunk Büchermarkt, 05.10.16 "Ein Stück Literatur direkt aus der Hölle. ... Trotzdem ist 'Tram 83' kein hoffnungloses Buch. ... Die rasante Sprache des Romans ist vom Sound des Jazz durchdrungen. Mujilas Debut ist eben viel mehr als nur ein Afrika-Roman: Es ist ein Stück literarischer Weltmusik." arte "metropolis", 23.09.16 "Es ist ein reißender Prosafluss, durchsetzt mit aberwitzigen Dialogen, der sich über die Leser ergießt, ganz in Tradition der Beat Generation; Jack Kerouac und William S. Burroughs hätten daran ihre Freude gehabt, auch Henry Miller. ... Ein großartiges Stück Literatur, das ganz ohne


Kurztext / Annotation

Eine afrikanische Großstadt, ein legendärer Club: "Tram 83". Fiston Mwanza Mujilas Debütroman "zieht Ihnen den Boden unter den Füßen weg!" Rolling Stone.


Langtext

Eine heruntergekommene Großstadt in Afrika, wer hierher kommt, hat ein Ziel: Geld zu machen, egal wie. Das "Tram 83" ist der einzige Nachtclub der Stadt, ihr pulsierendes Zentrum. Verlierer und Gewinner, Profiteure und Prostituierte, Ex-Kindersoldaten und Studenten, sie alle treffen in dieser Höhle aufeinander, um sich zu vergessen. Hier, an diesem von Kriegen, Korruption und Globalisierung gezeichneten Ort, sehen sich auch zwei ungleiche Freunde wieder: Lucien, der Schriftsteller, findet auf der Flucht vor Erpressung und Zensur Schutz bei Requiem, der sich durch das Leben gaunert. Rhythmisch und rau erzählt Mwanza Mujila ihre Geschichte, mit einem Drive, der an die Musik von John Coltrane erinnert.

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