Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Empfehlungen unserer Mitarbeiter

Buchtipp von
Anita Deischitz

Der Zopf

von Laetitia Colombani

Smita lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Indien. Ihr Mann fängt Ratten auf Feldern, sie selbst sammelt Fäkalien aus den ortsansässigen Häusern. Ein Job unter aller Menschenwürde.
Ihrer Tochter möchte sie dieses Schicksal ersparen und schickt sie zur Schule, in der sie allerdings nicht akzeptiert wird. Deshalb beschließt Smita unter Lebensgefahr mit ihrer Familie zu flüchten.

Giulia lebt in Italien. Sie stammt aus einer alteingesessenen Familiendynastie, die Perücken aus echten italienischen Haar herstellt. Als ihr Vater wegen eines Unfalls im Koma liegt erfährt Giulia, dass die Firma dem Konkurs zusteuert. Da trifft sie den fremdländischen Gastarbeiter, zu dem sich Giulia äußerst hingezogen fühlt, und der sie eventuell aus der Krise führen kann.

Sarah ist eine Karrierefrau wie sie im Buche steht und arbeitet in einer angesehenen, kanadischen Anwaltskanzlei. Ihr Familienleben hält sie vom Berufsleben wie durch eine unsichtbare Mauer getrennt. Dann erkrankt Sarah und wird von der Berufswelt verstoßen. Zunächst ist sie depressiv und fühlt sich im Stich gelassen. Aber tough wie sie ist, lässt sie sich nicht unterkriegen und fasst einen neuen Plan.

Obwohl sich diese drei Frauen nie begegnet sind, ist ihrer aller Leben durch die Schicksalsschläge am Ende so eng miteinander verflochten wie ein Zopf.

Details zum Buch

Der Zopf

Buchtipp von
Karin Chance

Der Reisende

von Ulrich A. Boschwitz

Deutschland im November 1938. Otto Silbermanns Verwandte und Freunde sind verhaftet oder verschwunden. Er selbst versucht, unsichtbar zu bleiben, nimmt Zug um Zug, reist quer durchs Land. Inmitten des Ausnahmezustands. Er beobachtet die Gleichgültigkeit der Masse, das Mitleid einiger Weniger. Und auch die eigene Angst.

Details zum Buch

Der Reisende

Buchtipp von
Karin Chance

Der Zopf meiner Großmutter

von Alina Bronsky

Meine Großmutter, mein Großvater, seine Geliebte und ich.
Ein Roman über eine Frau, die versucht, in einer Gesellschaft Fuß zu fassen, die ihr entgleitet. Über einen Mann, der alles kontrollieren kann außer seine Gefühle. Über einen Jungen, der durch den Wahnsinn der Erwachsenen navigiert und zwischen den Welten vermittelt. Und darüber, wie Patchwork gelingen kann, selbst wenn die Protagonisten von so einem seltsamen Wort noch nie gehört haben.

Kaum jemand kann so böse, so witzig und rasant von eigenwilligen und doch so liebenswerten Charakteren erzählen wie Alina Bronsky

Details zum Buch

Der Zopf meiner Großmutter

Buchtipp von
Karin Chance

Vanitas - Schwarz wie Erde

von Ursula Poznanski

Der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe.

Protagonistin Carolin arbeitet als Blumenhändlerin auf dem Wiener Zentralfriedhof, allerdings unter falschen Namen, denn Carolin ist eigentlich tot. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Auftrag überlebt hat.
Nun wird sie gebeten doch noch einmal in Einsatz zu treten und es verschlägt sie nach München. Die Angst aus ihrer Vergangenheit begleitet sie wie ein Schatten in ihrem neuen Fall.

Ein psychologisch dichter Thriller mit ungewöhnlicher Heldin und vielen überraschenden Wendungen!

Details zum Buch

Vanitas - Schwarz wie Erde

Buchtipp von
Anita Deischitz

Für eine schlechte Überraschung gut

von Arto Paasilinna

Im Winter 1942 - Finnland und die Sowjetunion befinden sich im Krieg - sollen zwei russische Spione mit einer neuen Militärmaschine das Feindesland auskundschaften und die Stützpunkte der Nazis ausfindig machen. Ein vermeintlicher Luftangriff - Kunitsin schießt auf ihn, es entpuppt sich aber als bloßer Mondschein - zwingt die beiden zur Notlandung. Fortan müssen sich die Russen auf der Suche nach Sprit und Proviant zu Fuß durchs Land schlagen. Dabei erleben sie die sonderbarsten Abenteuer unter anderem einen Trauerzug ohne Leiche, ein bissiges Zugpferd und schließlich begegnen die beiden einer einsamen Soldatenfrau die ihnen wichtige, kriegs-strategische Informationen zuspielt - ohne zu wissen, wen sie als Gäste bewirtet.

Details zum Buch

Für eine schlechte Überraschung gut

Buchtipp von
Anita Deischitz

Tod am Semmering

von Beate Maly

Österreich um die Jahrhundertwende: Anton der Apotheker liebt gutes Essen und ruhige Abende. Seine Untermieterin und Freundin Ernestine bekommt zwei Freikarten für eine Charity-Veranstaltung am Semmering inklusive Unterkunft im Nobelhotel und Tango-Tanzkurs. Obwohl Anton ruhige Abende bevorzugt, kann Ernestine ihn dazu überreden sie zu begleiten.
Alles was Rang und Namen hat, ist ebenfalls im Nobelhotel anzutreffen und genießt die Feierlichkeiten. Auch Ernestine und Anton haben ihren Spaß bis ein Schneesturm die Gesellschaft von der Außenwelt abschneidet. Augerechnet da taucht die erste Leiche auf und Ernestine beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Details zum Buch

Tod am Semmering

Buchtipp von
Adrienne Pötschner

Arminuta

von Donatella Di Pietrantonio

„Arminuta“ erzählt von einem jungen Mädchen, das in der frühen Jugend zu seinen wahren Wurzeln zurückkehrt. Arminuta, „die Zurückgekehrte“, wird das Mädchen im Dorf von allen genannt. Durch ihre Andersartigkeit sticht Arminuta schnell unter ihren Geschwistern und den Dorfbewohnern hervor: sie ist sehr intelligent, vermisst den Ballettunterricht und ihre beste Freundin Patricia. Die Tatsache, dass ihre vermeintlichen Eltern sie „weggegeben“ haben, macht Arminuta sehr zu schaffen und sie will immer wieder zurück zu ihrer Mutter,welche sie zwar aus der Ferne beschenkt, aber sonst kein Lebenszeichen von sich gibt.
Donatella Di Pietrantonio erzählt auf feinfühlige Art und Weise die Geschichte eines Neuanfangs und von der Schwierigkeit die eigenen Wurzeln zu akzeptieren.

Details zum Buch

Arminuta

Michael Kratochvil
Buchtipp von
Michael Kratochvil,
Geschäftsführer bei Kuppitsch

Junger Mann

von Wolf Haas

Wolf Haas lässt in seinem neuen Roman die 70er wieder aufleben, ein
echtes Buch also für Retro-Fans und alle, die in dieser Zeit
aufgewachsen sind. Und um das Aufwachsen geht es auch, der Autor
begleitet seinen 13-jährigen Helden mitten durch die Pubertät. Der
Protagonist verliebt sich bei seinem Ferienjob an der Tankstelle in eine
umwerfende Frau, was ihn dazu bewegt, etwas gegen sein Übergewicht zu
unternehmen. Da gibt es nur zwei Probleme: Elsa ist gute zehn Jahre
älter und dann auch noch mit dem Fernfahrer Tscho verheiratet.

Details zum Buch

Junger Mann

Buchtipp von
Adrienne Pötschner

Ein wenig Leben

von Hanya Yanagihara

Die amerikanische Autorin Hanya Yanagihara erzählt in ihrem nun auf deutsch erschienenem Roman von der Freundschaft zwischen vier Männern und wie sich diese im Laufe der Jahre entwickelt. Malcolm, Jude, JB und Willem heißen die vier jungen Herren deren Geschichte(n) dem Leser nähergebracht wird. Vor allem Jude steht im Zentrum des Interesses, da seine Vergangenheit als einzige sehr sparsam beschrieben wird. Erst im Laufe des Textes wird die Komplexität seines Lebens fassbar und man will mehr und mehr erfahren, wie der junge Mann so werden konnte wie er ist.
Ein beeindruckender Roman, der besonders durch das sensible Herantasten der Autorin an die von ihr beschriebenen Charaktere überzeugt.

Details zum Buch

Ein wenig Leben

Buchtipp von
Adrienne Pötschner

von Hanya Yanagihara

Wir befinden uns in Korea. Inmitten einer konservativ eingestellten und moralischen Gesellschaft, entsagt eine junge Frau den klassischen Vorstellungen einer Ehe. Zum Ärger ihres Ehemannes beschließt die junge Hausfrau quasi über Nacht Vegetarierin zu werden, da sie glaubt sich in eine Pflanze zu verwandeln. Von dieser Metamorphose ausgehend beschreibt Han Kang das weitere Leben des Mädchens aus drei unterschiedlichen Perspektiven: jener des Ehemanns, des Schwagers und der Schwester des Mädchens.
Das Buch der Booker-Preisträgerin besticht besonders durch seine pittoresken Beschreibungen und das sehr starke Bild der Pflanze, das sich durch den gesamten Roman hindurchzieht. Zudem ist es die Geschichte einer starken jungen Frau, die allen Konventionen zum Trotz ihren Weg geht und sich nicht viel aus der Meinung anderer macht. Ein großartiges Stück Literatur.

Details zum Buch

© 2014 - BÜCHER KUPPITSCH ZENTRALE | Schottengasse 4 | 1010 Wien | Tel.: +43 (0)1 533 32 68 | info@kuppitsch.at Mobilversion | Impressum | Sitemap | AGB