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Empfehlungen unserer Mitarbeiter

Buchtipp von
Barbara Hashemizadeh

Rachel fährt täglich mit dem Zug nach London und retour. Auf der Strecke bleibt der Zug wegen einer Signalstörung jedes Mal an einer bestimmten Stelle stehen, sie beobachtet dort ein junges Paar und nimmt Anteil an deren Leben. Eines Tages registriert sie, dass die junge Frau, Megan, einen fremden Mann küßt.
Irritiert und schockiert bleibt das Ereignis in Rachel zurück.
Bald darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden Megans und sie vermutet einen Zusammenhang zwischen der Vermissten und dem fremden Mann.
Die Krimihandlung wechselt immer wieder die Perspektive, einmal Rachel, dann Megan
auch Anna, die neue Frau von Rachels Ex-Ehemann kommt zu Wort.
Ein sehr spannender Krimi, mit authentischer Figurenzeichnung,- bis zum Schluß
tappt man im Dunklen wer der Mörder sein könnte.

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Buchtipp von
Katharina Ohler

Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank

von Windrow, Martin

Die mitreißende und auch zum Lachen verleitende Geschichte dreht sich um einen sehr charmanten Mann und eine kleine Eule, die er Mumble tauft.
Das kuriose Paar verbringt gemeinsame 15 Jahre in Großbritannien.
Dieses Buch, welches sich großteils wie ein Tagebuch liest, sollte nicht nur als eine Geschichte aus dem Leben eines Mannes gesehen werden der mit einer Eule zusammenwohnt - der Autor gab sich auch die größte Mühe viele wissenswerte Fakten über Eulen, deren Federkleid, Körperbau und auch über ihr soziales Verhalten miteinzubringen, wobei die kleine Mumble immer gerne als Studienobjekt herangezogen wird.

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Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank

Buchtipp von
Barbara Hashemizadeh

von Windrow, Martin

S.C.Forester hat einen wunderbaren, feinsinnigen , höchst spannenden Kriminalroman

geschrieben(1935 erschienen)

Ein unguter Ehemann, der sich als Mörder an seiner Schwägerin entpuppt, kommt gewaltsam

zu Tode. Seine Tat wird gesühnt;seine Schwiegermutter lernen wir als lebenskluge, „gerissene“

Frau kennen. Der Ehefrau begegnet die Liebe ihres Lebens.

Eifersucht, Rache, Neid- Forester hat eine große Gabe die Innensicht seiner Figuren kunstvoll

und glaubwürdig zu zeichnen.

Ein phantasischer Roman aus den 30er Jahren!

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Buchtipp von
Katharina Ohler

Richtung

von Marc-Antoine Mathieu

Auch bei diesem Werk scheint die Bezeichnung des Kafkaesken zuzutreffen.
Marc-Antoine Mathieu schafft es in seinem neuesten Buch „Richtung“ eine Geschichte zu „erzählen“ aber gänzlich ohne Worte, sondern nur mithilfe des Protagonisten X und der Richtung. Der Band ist in schwarz/weiß gehalten, doch scheint es als würden sich die jeweiligen Farben im Kopf von selbst bilden, wenn man in dieses Buch hineinkippt und mit dem Protagonisten mitreist, mitlebt, gemeinsam mit ihm mitsucht welche Richtung nun die richtige ist. Die originale Fassung ist 2014 erschienen, im Verlag Editions Delcourt.
Obwohl das Buch ohne Worte erzählt ist, ist sehr wohl eine Sprache zu erkennen. Ein eigenes Alphabet in Form und Gestalt von Richtungspfeilen. Doch diese sind eben nicht nur als Richtungspfeile im Verlauf der Geschichte zu erkennen und zu finden, sondern es scheint aus ihnen tatsächlich ein eigenes Alphabet geformt zu sein.
Zum Inhalt sei noch gesagt, erzählt wird das Leben, doch nicht von Geburt an, sondern eher der Eintritt ins Arbeitsleben. X öffnet eine Tür und tritt in eine für ihn fremde Welt ein und folgt den für ihn vorgegebenen Weg, der nicht immer klar definiert ist, sich ihm aber auf die unterschiedlichsten Arten doch immer zu erkennen gibt.
Aber die Geschichte ist vielseitig interpretierbar, es bleibt einem jedem selber überlassen die Geschichte des Protagonisten X zu deuten.

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Richtung

Buchtipp von
Adrienne Pötschner

Salat-Power

von David Bez

Im jüngst im Verlag Edition Fackelträger erschienenen Kochbuch „Salatpower“ gibt der Autor David Bez mehr als 250 Anregungen für das unangefochtene Nummer-1-Sommergericht vieler Menschen: nämlich den Salat. Das sehr handliche Format und die Einteilung der Salatgerichte mittels farblichen Trennungen, machen das Kochbuch zu einem sehr sympathischen und übersichtlichen Begleiter den man mehr als gerne mit- und zur Hand nimmt.
Der Rezeptteil besteht aus 4 Kapiteln die sich in die vier Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter gliedern. So kann jeder Koch seiner Salatleidenschaft das ganze Jahr hindurch frönen und sich bei den Zutaten an die saisonalen Gegebenheiten anpassen. Jedes Rezept ist mit einem Bild des fertigen Salates ausgestattet und viele haben als kleines Extra Varianten angeführt.
Besonders beeindruckt hat mich persönlich nicht nur die Tatsache, dass es endlich mal ein gutes Standardwerk für Salatgerichte gibt sondern, dass das Buch an sich ohne viel Text bei den Rezepten auskommt. Die Rezepte beschränken sich auf ein großes, die Seiten füllendes Bild des Gerichtes, die Zutatenliste und etwaige Varianten. Der Autor lässt die Bilder sprechen, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass dieser ursprünglich nicht aus dem gastronomischen sondern aus dem Design-Bereich stammt.
Ein sehr gut strukturiertes Kochbuch, da es geradlinig und logisch aufgebaut ist und die Fantasie eines jeden Koches anregt und Lust auf mehr macht.

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Salat-Power

DVD-Tipp von
Karin Chance

St. Vincent, 1 DVD

von Theodore Melfi

Der mürrische Vincent - gespielt von Bill Murray - verbringt seine Tage mit Trinken, Pferdewetten, Stripclubs und seinem Kater Felix, bis er neue Nachbarn bekommt. Die alleinerziehende Mutter Maggie mit ihrem Jungen Oliver. Vincent spielt eher ungewollt den Babysitter, doch dadurch ensteht eine ganz besondere Freundschaft zwischen Alt und Jung. Ein wunderbarer Film mit komödiantischen, zynischen und auch nachdenklichen Elementen.

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St. Vincent, 1 DVD

Buchtipp von

Wir können doch nicht alle nehmen!

von Livia Klingl

Gerade eben ist die Debatte über Flüchtlinge und Einwanderer aktueller denn je. Immer mehr Flüchtlinge riskieren Hab und Gut und nicht zuletzt oft ihr Leben um nach Europa zu gelangen. Politiker malen den Teufel an die Wand, gleichzeitig überaltert unsere Gesellschaft.
Doch was ist dran am "Einwanderungstsunami"? Werden wir wirklich überschwemmt? oder wird nur Angst geschürt? Wer sind diese Zuwanderer und was wollen sie? Müssen wir wirklich Angst haben, dass uns die Jobs von Menschen weggenommen werden die hier nicht einmal arbeiten dürfen? Verträgt unsere Gesellschaft nur ein geringes Maß an Fremden, oder wollen wir uns nur nicht mit ihnen auseinandersetzen?
All diese Fragen und noch mehr werden im Buch "Wir können doch nicht alle nehmen!" von Livia Klingl beantwortet. Allen, die sich des Themas annehmen wollen, sei dieses Werk ans Herz gelegt.

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Wir können doch nicht alle nehmen!

Buchtipp von
Regina Zottl

Lebensstufen

von Julian Barnes

In seinem neuesten Buch, genannt „Lebensstufen“, schafft es Julian Barnes emotionale Höhen und Tiefen auf berührende Art und Weise darzustellen. Dabei bleibt Barnes stets ehrlich und absolut authentisch, drückt sowohl Leid als auch Trauer aus und umgeht kitschige Künstlichkeit.

Ein Buch, dass das Leben und damit verbundene Ereignisse klar zum Ausdruck bringt, sich weder in Melancholie noch in beschönigenden Details verliert und dadurch eine auf jeder Ebene bereichernde Lektüre ist- sehr empfehlenswert!

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Lebensstufen

Buchtipp von
Barbara Hashemizadeh

Die Glücklichen

von Kristine Bilkau

Isabell, eine Cellistin, verheiratet mit Kleinkind, ist seit ihrer Rückkehr in das Berufsleben
mit psychischen Problemen konfrontiert. Das Musikspielen belastet sie, sie kann nichts mehr
ohne Unruhe und zitternden Händen spielen. Auch ihr Mann Georg kämpft mit beruflichen
Problemen, sein Job als Journalist ist gefährdet. Die beiden wohnen in einer schönen Altbauwohnung, ihr Kind ist gesund, doch die beruflichen Schwierigkeiten strapazieren die Ehe
und Isabell vereinsamt in ihren Ängsten um ihr Spiel.
Schließlich werden beide ihren Job los, man überlegt aufs Land zu ziehen, die beiden verlieren sich
zunehmend. Als Georgs Mutter stirbt und Isabell tatkräftig ihrem Mann beim Nachlaß hilft,
schweißt das die beiden wieder zusammen und sie besinnen sich, daß allein ihre glückliche kleine Familie zählt.
Fein zeichnet die Autorin das fragile, leicht einstürzende gesellschaftliche Umfeld, die Schnelligkeit mit dem alles zerstört werden kann und das sich Fremdwerden der Partner, ausgelöst
durch finanziellen, gesellschaftlichen Druck.
Ein gelungener, feinsinniger Roman und ganz am Puls der Zeit.

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Die Glücklichen

Buchtipp von
Barbara Hashemizadeh

Selbstporträt mit Flusspferd

von Arno Geiger

In seinem neuen Roman „Selbstporträt mit Flusspferd“ gelingt es Arno Geiger von den Schwierigkeiten der ersten Liebe und den damit verbundenen Sorgen zu schreiben.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Julian, Anfang 20, seinen ersten Liebeskummer verarbeitend und sich im Selbstmitleid suhlend. Um seinen Emotionen ein Schnippchen zu schlagen, stürzt sich Julian in einen neuen Arbeitsalltag, der die Pflege eines Zwergflusspferds umfasst und bei dem er auch eine neue Liebe trifft.
Geiger fängt in seinem neuesten Werk die Stimmung eines Menschen in Warteposition ein- ist Julian doch weder ein Jugendlicher noch vollständig ausgereift.
Ein Roman, der durch die Darstellung eines emotionalen Zustandes im Übergang überzeugt und dadurch fesselt.

Details zum Buch

Selbstporträt mit Flusspferd

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