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Empfehlungen unserer Mitarbeiter

Buchtipp von
Adrienne Pötschner

wortgesindel

von Friedrich Achleitner

Das neueste Werk des österreichischen Architekten und Schriftsteller Friedrich Achleitner umfasst literarische Miniaturen, die durch Intelligenz, Pointiertheit und Witz überzeugen. Zudem besticht das Büchlein durch seine hochwertige Verarbeitung und die äußerst fanatsievolle Covergestaltung.
Ein feines Stück Literatur, dass sowohl inhaltlich als auch optisch sehr gelungen ist und sich wunderbar als Geschenk an sich selbst und an andere eignet.

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wortgesindel

Buchtipp von
Barbara Hashemizadeh

Das Lächeln meiner Mutter

von Delphine de Vigan

Delphine de Vigan erzählt in diesem wunderschönen Buch die Geschichte ihrer Mutter Lucile. Lucile, immer schöner und talentierter als andere und von großer Ausstrahlung, wählte den Freitod und ihre Tochter versucht den Ursprung von ihrem Leid zu erfassen. Sie spricht mit ihrer Tante Manon und mit anderen Verwandten und Bekannten.
Die Autorin reflektiert in ausdrucksstarken Bildern über die Labilität ihrer Mutter, in ihnen zeigt sich ihre eigene unruhige und beängstigende Kindheit. Eine ungewöhnlich lebendige, ereignisreiche Geschichte einer französischen Großfamilie im Paris der 50er und 60er Jahre wird so nachgezeichnet.
Nur sehr schwer trennt man sich am Ende von dieser ergreifenden Lektüre.

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Das Lächeln meiner Mutter

Buchtipp von
Adrienne Pötschner

Wir haben Raketen geangelt

von Karen Köhler

In ihrem ersten Erzählband versammelt Karen Köhler Geschichten von verschiedenen Menschen und beschreibt deren Schicksale. Den Hang zur verträumten Melancholie mit der Köhler Situationen beschreibt und die Absurdität mit welcher die Charaktere aufeinandertreffen, vereinen all diese Geschichten.
Besonders bemerkenswert an Köhlers Geschichten ist die Atmosphäre, die sich beim Lesen ihrer fantasievollen Texte im Kopf entspinnt. Langeweile kommt dabei nie auf.
Ein herausragendes Debüt, das Lust auf mehr macht.

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Wir haben Raketen geangelt

Buchtipp von
Karin Chance

Aquarius

von Thomas Finn

This is the dawning of the age of Aquarius
The age of Aquarius
Aquarius, Aquarius...

Wer kennt dieses Lied aus dem Musical Hair nicht? Seltsamerweise wird es in Verbindung mit mysteriösen Unfällen gebracht, jedoch nur einer erkennt die Zusammenhänge:
Jens Ahrens, überlebender Berufstaucher nach der Explosion einer Seemine, wird kurz nach dem Unglück entführt und findet sich nach seiner Flucht im scheinbar verschlafenen Touristendörfchen Egirsholm in Nordfriesland wieder.

Mit der Polizistin Meike Ehlers kommt er einer Verschwörung auf die Spur, bei der es um Vertuschungen, sagenhafte Mythen und Größenwahn geht.

Ein spannender Thriller mit Science-Fiction-Elementen. Für alle Fans von Dan Browns Robert Langdon-Reihe und Frank Schätzings „Der Schwarm“.

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Aquarius

Buchtipp von
Eva Schuster

Das Haus der vergessenen Bücher

von Christopher Morley

Zitat: “Ich danke Gott, dass ich ein Buchhändler bin, der mit den Träumen und Schönheiten und Kuriositäten der Menschheit handelt, und nicht jemand, der nur Waren verhökert.”

New York, 1919. Roger Mifflin hat eine große Leidenschaft: Lesen. In Brooklyn hat er ein Antiquariat bei dem ihm seine Frau sowie sein Hund Bock tatkräftig unterstützen. Bücher sind Mifflins Leben. Von Werbung will der Besitzer nichts wissen, als der junge Werbemann Aubrey Gilbert ihm seine Arbeit anpreist. Dennoch freunden sich die beiden an und Gilbert kommt fast täglich in Mifflins Geschäft. Mifflins neue Hilfskraft, Titania Chapman, ist daran allerdings nicht ganz unschuldig.
Aubrey ist sofort begeistert von Titania und fürchtet sie in Gefahr, als ein Buch des Autor Cromwell immer wieder auf mysteröse Weise verschwindet und an den seltsamsten Orten wieder auftaucht. Er selbst wird bei seinen Nachforschungen sogar angegriffen. Was haben ein Koch und ein Apotheker damit zu tun und steckt der alte Mr. Mifflin womöglich sogar mit ihnen unter einer Decke?

Ein Krimi, eine Hommage an das geschriebene Wort und eine Liebesgeschichte. Doch nichts davon ganz und gar. Das Buch erschien schon 1919 und wurde nun erstmals ins Deutsche übersetzt. Meiner Meinung nach hätte das schon viel früher passieren sollen.

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Das Haus der vergessenen Bücher

Buchtipp von
Karin Chance

von Christopher Morley

Don Tillman ist Professor für Genetik an der Universität in Melbourne. Er ist etwas eigen – wenn man das so nennen darf. Sein Tag ist penibel genau geplant, sein Speiseplan gut durchdacht und seine Interaktion mit Mitmenschen gewöhnungsbedürftig. Böse Zungen behaupten, er leide am Asperger-Syndrom.
Don versucht für sich eine passende Partnerin zu finden, mit Hilfe eines von ihm zusammengestellten Fragebogens. Seinen Ansprüchen genügt keine – und dann triftt er auf Rosie, die das genaue Gegenteil von ihm ist.

Ein liebenswerter, witziger Roman. Sollten Sie sich schon immer einmal gefragt haben, wie Sheldon Cooper aus der Sitcom „Big Bang Theory“ aktiv nach einer Braut sucht, sind Sie bei diesem Buch an der richtigen Stelle.

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Buchtipp von
Adrienne Pötschner

Der Russe ist einer, der Birken liebt

von Olga Grjasnowa

Maria Kogan, Mascha genannt, ist überall und nirgendwo zuhause. Sie spricht mehrere Sprachen fließend, arbeitet naheliegenderweise als Dolmetscherin, befindet sich selbst ständig auf der Suche und führt daher ein eher chaotisches Leben voller Höhen und Tiefen.
Als Maschas Freund Elias nach einer Sportverletzung an einer Sepsis stirbt, erfährt Mascha eine tiefe Erschütterung und sämtliche Kindheitstraumata kommen wieder an die Oberfläche.

Grjasnowa ist mit diesem Debüt ein Roman gelungen, der sich durch seine einfühlsame Darstellung des Hauptcharakters auszeichnet. Die Verletzlichkeit und Sensibiltät, die von Maschas Charakter ausgeht, lässt darauf schließen, dass die junge Autorin nicht nur ganz viel Herzblut sondern auch Autobiografisches in ihr Debüt miteingeflochten hat.

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Der Russe ist einer, der Birken liebt

Buchtipp von
Anita Deischitz

6 Uhr 41

von Jean-Philippe Blondel

Cecile hat das Wochenende bei ihren Eltern verbracht. Als sie am Montagmorgen den Zug zurück nach Paris besteigt, setzt sich ein Mann zu ihr, den sie als früheren Geliebten identifiziert. Philippe Leduc, so ist der Name jenes Mannes, mit dem Cecile etwa 30 Jahre davor eine Liebesbeziehung geführt hat, erkennt Cecile ebenfalls.

Trotz allem behalten beide diese Erkenntnis für sich und so verbringen sowohl Cecile als auch Philippe die Zugfahrt nach Paris damit, die Vergangenheit in Gedanken Revue passieren zu lassen.

Eine Lektüre, die dazu beiträgt in den eigenen Beziehungen mehr Verständnis und Empathie miteinzubringen.

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6 Uhr 41

Buchtipp von
Barbara Hashemizadeh

Krähenmädchen

von Erik A. Sund

Das Krähenmädchen, Auftakt einer Trilogie, ist ein äußerst spannender Thriller (zwar geht es um vermisste Kinder, aber keine zu grausamen Details werden ausgebreitet) mit viel psychologischen Tiefgang und lebendigen Charakteren.

Man nimmt Anteil am Innenleben eines traumatisierten Menschen und durchlebt den Prozess der Wandlung eines schwer verletzten Opfers zum brutalen Täter.

Ein sehr überzeugender neuer Krimi.

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Krähenmädchen

Buchtipp von
Regina Zottl

Unter Menschen

von Bettina Balàka

Fekete, Robert Pattinson, Ricky, Zorro, Bagheera und Berti. Viele Namen für ein und denselben schwarzen Terriermischling. Seine Reise beginnt bei ungarischen Welpenhändlern und führt ihn zu Tierrettern, einem Physiker, einer Tiersammlerin um schließlich bei einer Kolumnistin zu landen. Durch sein liebenswertes Verhalten verbindet und beeinflusst er die Protagonisten auf eine Art von der sie selbst nichts ahnen.

Die amüsante Geschichte mit dem ungewöhnlichen Hund ist ein Vergnügen, nicht nur für Hundeliebhaber.

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Unter Menschen

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