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Empfehlungen unserer Mitarbeiter

Empfehlungen von
Katharina Ohler

Messerscharfe Augen schneiden durch die Landschaft. Aufs äußerste gespannt – die Muskeln zittern vor Aufregung. Da! Eine Bewegung – und zielsicher, mit voller Kraft und dennoch mit einer solchen Eleganz wie sie nur ein Greifvogel haben kann, stößt er durch die Luft hinab zum Boden und erlegt seine Beute. Die Rede ist hier von einem Geschöpf, dass seit Jahrhunderten fasziniert und ungefähr genauso lange den Menschen bei der Jagd begleitet – der Habicht.

Auch die Protagonistin in diesem autobiographischen Roman ist von der Falknerei und allgemein von der Gattung der Greifvögel seit ihrer Kindheit sehr angetan.
Und so ist es auch die Falknerei und im speziellen der neue Greifvogel – das Habichtweibchen Mabel– die Aufgabe, die sie benötigt um den Tod ihres geliebten Vaters zu verkraften.
Der Vogel der so anders ist und doch so vertraut wird, löst die festgefrorene Trauer und erlaubt neue Perspektiven zu finden in dieser fremden neuen Welt in der der Vater nicht mehr ist.

Präzise wird die Welt der Falknerei beschrieben, spannend wie ein guter Thriller die Ängste und die Spannung, die mit dem Abrichten des Vogels einhergehen und hoffnungsvoll mitfühlend mit der Hauptperson erlebt werden, die tiefe Einblicke in ihr eigenstes Seelenleben erlaubt.
Ein Roman mit Tiefgang wie er wahrlich nur selten gelingt.

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Eisige Schwestern

von S. K. Tremayne

Zwillinge, besonders eineiige Zwillinge sind ein Wunder der Natur. Oft wird behauptet, dass sich zwischen solch einem Geschwisterpaar eine sehr spezielle, eigene Verbindung aufbaut. Doch was passiert wenn diese Verbindung durch den Tod frühzeitig getrennt wird?

Um den Todesfall zu verkraften, der ganzen Familie einen Neustart zu ermöglichen und der verbliebenen Tochter einen Ort zu bieten der nicht gefüllt ist mit schmerzhaften Erinnerungen an die verstorbene Schwester, flieht die Familie auf eine einsame Insel bei Schottland. Eingekesselt vom eiskalten Meer, nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar, ansonsten nur mit dem Boot.
Doch auch in dieser gewollten Isolation dringt etwas durch, etwas das der Mensch womöglich nicht aktiv wahrnehmen kann, aber es dennoch vorhanden und der Körper dieses Vorhandensein sehr wohl in der Lage ist zu erkennen und darauf zu reagieren.
Auch die sehr lebendigen Erinnerungen an das verlorene Kind verblassen nicht durch den Ortswechsel und begleiten die Eltern und vor allem das kleine Mädchen, die in jedem Spiegel nicht sich selbst sieht, sondern das Gesicht ihrer verlorenen Schwester erblickt.

S. K. Tremayne ist mit diesem Buch ein spannungsgeladener Thriller geglückt. Der Einblick in das Gefühlsleben der Figuren und die Verwirrungen einer Seele nach einem Todesfall ist hervorragend herausgearbeitet und beschrieben. Doch auch die Handlung ist mit einer gelungenen Spannungskurve, die sich bis zum Schluss aufbaut, grausam und packend zugleich.

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Eisige Schwestern

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