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Ingrid Wiener und die Kunst der Befreiung

Ingrid Wiener und die Kunst der Befreiung

von Carolin Würfel


Inhalt - "Nehmen Sie Ihr Kind von der Schule, mit ihrem Aussehen hält sie die Schüler vom Lernen ab!" Es ist das Wien der 1960er, Ingrid Wieners Eltern folgen ... mehr zum Inhalt

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Hardcover
Wien 1968 Berlin 1972
192 Seiten
m. 32 s/w-Abbildungen
206 mm x 130 mm

2019 Hanser Berlin
ISBN 978-3-446-25861-7

Besprechung

"Es ist so schnell uns schön und unterhaltsam geschrieben, dass ich es nicht weglegen konnte und immer weiter gelesen habe. [...] Das Buch [hat] so viele tolle Geschichten zu erzählen." Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 24.02.2019

"Gerade ist ein Buch über die Österreicherin erschienen, geschrieben von der jungen Berliner Autorin Carolin Würfel, deren Bewunderung der Frau so sehr wie der Künstlerin gehört. 'Ingrid Wiener und die Kunst der Befreiung' (Hanser Berlin) schildert das Leben einer pragmatischen Bohemienne." Susanne Kippenberger, Tagesspiegel Sonntag, 17.02.2019

"Ingrid Wiener, Jahrgang 1942, hat sich seit den 1960er Jahren in der Wiener und Berliner Avantgarde als Künstlerin und Gastronomin behauptet. [...] Carolin Würfel hat fünf Jahre viele Interviews mit Ingrid Wiener geführt. Der lange Atem zahlte sich aus und führte zu einem spannenden Porträt." Beate Berger, Vogue, März 2019

"Die Stärke von Würfels Buch ist es, ein intimes Bild einer Person zu entwerfen und darüber eine bestimmte Szene von innen heraus erlebbar zu machen. Das Leben Ingrid Wiener strahlt hell aus diesem Buch, dass es eine Freude ist." Hanna Engelmeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.03.2019

"Es ist eine Lebensgeschichte, die so aufregend ist, dass sie unbedingt einmal erzählt werden musste. Dieser Aufgabe hat sich nun die ZEIT-Redakteurin Carolin Würfel gestellt." Thomas Miessgang, Die Zeit, 14.03.2019

"Carolin Würfel ist mit ihrem Porträt eine lebendige, warmherzige Annäherung an einen hoch interessanten Menschen gelungen." Wolfgang Huber-Lang, APA, 14.03.2019

"Atemlos folgt man der Autorin durch die biografischen Stationen ihrer Protagonistin. [...] Hier schaut eine Anfang 30-Jährige auf eine Ende 70-jährige und erkennt sich in der Frage wieder, was es eigentlich heißt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. [...] Würfels Porträt hat etwas von einem Kurzfilm, der auch genug Stoff für eine Serie hergegeben hätte - mit mehreren Staffeln und großem Suchtpotenzial." Luise Checchin, Süddeutsche Zeitung, 04.04.2019


Kurztext / Annotation

Ingrid Wieners Geschichte: "... über die Freiheit, über den Wind, den wir alle brauchen, um zu fliegen, und über das Glück, immer wieder neu zu beginnen." Volker Weidermann


Langtext

"Nehmen Sie Ihr Kind von der Schule, mit ihrem Aussehen hält sie die Schüler vom Lernen ab!" Es ist das Wien der 1960er, Ingrid Wieners Eltern folgen dem Rat des Lehrers. Doch aus einem Akt des Gehorsams wird eine Geschichte der Rebellion: Ingrid schließt sich einer Gruppe berühmter Künstler an. Nach skandalösen Protestaktionen flieht sie mit den Männern nach Berlin, wo sie das legendäre "Exil" gründen. Ihre Küche zieht bald Stars wie David Bowie, Peter O'Toole und Max Frisch an. Wer ist diese Frau, der die Männer Platz machten in ihrer Mitte und die zugleich entschlossen ihren eigenen Weg als Künstlerin ging? Carolin Würfel lässt die außergewöhnliche Atmosphäre jener Zeit wiedererstehen und zeichnet das Porträt einer inspirierenden Frauenfigur.


Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Würfel, Carolin
Carolin Würfel, geboren 1986 in Leipzig, hat Geschichte und Publizistik in Berlin und Istanbul studiert. Nach ihrem Master-Abschluss arbeitete sie als freie Journalistin, insbesondere für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Seit 2016 schreibt sie für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE.

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