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Die Fassadendiebe

Die Fassadendiebe

von John Freeman Gill


Inhalt - Auch weil um ihn herum alles zu bröckeln beginn, seine Familie, genau wie seine Stadt, hilft der dreizehnjährige Griffin seinem Vater bei dessen Mission. ... mehr zum Inhalt

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Hardcover
Roman
464 Seiten
220 mm x 150 mm

2017 Berlin Verlag
Übersetzt von Nikolaus Hansen; Bettina Abarbanell
ISBN 978-3-8270-1320-0

Besprechung

"Ambitioniert erzählt der Autor von der Liebe Nick Watts' zur Stadt New York, die zur kompromisslosen Sucht wird, der er selbst das Leben des Sohnes unterwirft.(...) John Freeman Gill gestaltet aber auch eine berührende Vater-Sohn-Geschichte, die lakonisch und humorvoll aus der Sicht Griffins erzählt wird.", Freie Presse, 20.10.2017


Langtext

Auch weil um ihn herum alles zu bröckeln beginn, seine Familie, genau wie seine Stadt, hilft der dreizehnjährige Griffin seinem Vater bei dessen Mission. Der schmale, wendige Junge bekommt die Aufgabe, steinerne Art-Deco-Skulpturen und Wasserspeier zu stehlen, ganz gleich ob von der Fassade eines unbekannten Mietshauses oder eines berühmten Wolkenkratzers. Denn, so der Vater, diese Zeugen Manhattans sind im Zeichen der Kahlschlagsanierung der Siebzigerjahre vom Aussterben bedroht. Dass sein Dad ihn dabei gelegentlich in Lebensgefahr bringt, verdrängt Griffin. So kann er mithelfen, das Geld für die überfälligen Hypothekenraten für ihr Zuhause zu verdienen. Vor allem aber kann er auf diesen Touren seinem Vater nah sein. Doch was als Spleen begann, wird zur Obsession; Griffins Freundschaften, seine erste Liebe leiden unter der kompromisslosen Sucht seines Vaters, immer neue Bestandteile des alten New York zu "bewahren". Nachdem einer ihrer Raubzüge spektakulär schiefgeht, verschwindet sein Vater von der Bildfläche. Und Griffin beginnt zu verstehen, dass man nicht alles im Leben bewahren kann. ..."Erweckt das New York der Seventies zum Leben ... Ein hochoriginelles, wunderbar geschriebenes, ebenso ambitioniertes wie elegisches Buch." The Village Voice

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