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AKAGB - Gesetzbuch des (all)gemeinen Katzentiers

AKAGB - Gesetzbuch des (all)gemeinen Katzentiers

von Pia Fauerbach


Inhalt - 'Katzen haben keine Herrchen, sondern Personal.' Manchmal sind Katzentiere ja einfach nur Arschlochkatzen. Das Drama ging schon bei den alten Ägyptern ... mehr zum Inhalt

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E-Book
humoristischer Haustier-Ratgeber vom Verlag mit dem Arschlochpferd
256 Seiten

2018 In Farbe und Bunt Verlag
ISBN 978-3-95936-062-3

Kurztext / Annotation

'Katzen haben keine Herrchen, sondern Personal.' Manchmal sind Katzentiere ja einfach nur Arschlochkatzen. Das Drama ging schon bei den alten Ägyptern los, und seit der Erfindung von Facebook und YouTube sind die ach so niedlichen Fellnasen sowieso omnipräsent - vor allem, wenn sie ihre Dosenöffner in den Wahnsinn treiben. Das machen sie natürlich nicht nur aus einer Laune heraus, sondern sie halten sich dabei akribisch an das sogenannte AKAGB - an das Gesetzbuch des (all)gemeinen Katzentiers. Wenn Sie Ihre Katze zumindest besser verstehen wollen - von der Illusion, sie je erziehen zu können, haben Sie sich vermutlich schon lange verabschiedet - lesen Sie sich dieses Gesetzbuch gut durch. Zur besseren Erläuterung sind alle Paragraphen mit ausführlichem Kommentar versehen. Wie viel Arbeit das macht, an so viele Gesetze gebunden und ein gutes Katzentier zu sein, das stellen Rollmops und Rasender Buddha, zwei plüschige Katzentiere und ihre Bedienstete aka Lieblingsmensch, jeden Tag aufs Neue fest und lassen Sie mit viel Humor und Selbstironie daran teilhaben. Aus dem Verlag, der schon dem berühmten Arschlochpferd ein Zuhause gab. Mit vielen Bildern von Herrschafts- und Arschlochkatzen! Aus dem Inhalt: Definition zur gottgleichen Gestalt der Katze Das Nahrungsbedürfnis Schenkungen an den Bediensteten Besitzanspruch von Kartonagen Anwendung von Wasser Nutzung von Sanitäranlagen und deren Pflege Reinigung des Fellkleids Anfahrt zum und Aufenthalt beim Veterinär Simulation der Katze Verteilung von DNA-Rückständen in Wohnheimstätten Vertragliche Regelungen mit anderen Tierarten Stimmliche Signalwirkung von Katzentieren unter sich Einsatz von Waffen in Gefahrensituationen Beurteilung von Arbeitsbedingungen des Bediensteten Darstellung der Katze in sozialen Medien Darstellung des Bediensteten in der Öffentlichkeit Nebenbeschäftigungen des Bediensteten Aufnahme von weiteren Katzen in eine bestehende Gemeinschaft u. v. a. m.

Pia Fauerbach wurde als letzte Trägerin ihres Namens vor einigen Jahren in Mainz geboren. Da ihr eine Karriere als Funkenmariechen verwehrt blieb, entschied sie sich im zarten Alter von sechs Jahren, dass das phantastische Genre eine Alternative sein könnte. Heute lebt sie als überzeugter Nerd mit 2 Katern in einer sehr beschaulichen Kleinstadt in Südhessen und versucht, den Panzerübungsplatz am Haus wieder in einen Garten zu verwandeln.


Textauszug


Abschnitt 1 - Allgemeines

1 - Definition zur gottgleichen Gestalt der Katze

Die Katze als solche hat aus der Historie heraus das Recht, sich in ihrer Göttlichkeit verehren zu lassen. Unberührt bleibt dies von der irrtümlichen Annahme der Bediensteten, das wäre eine temporär befristete Auflage.

Kommentar:

Jeder, der in diversen sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird früher oder später die nachstehenden Aussagen lesen, und das dann vermutlich gleich mehrfach:

" Im Altertum wurden Katzen als Götter verehrt. Das haben Katzen bis heute nicht vergessen. "

Auch sehr beliebt:

"Vor rund 2.000 Jahren hörte der Mensch auf, Katzen als Götter anzubeten. Nur hat das niemand den Katzen gesagt."

Die Sache mit der Göttlichkeit oder das Katzentier als Göttin im alten Ägypten - eine unendliche Geschichte.

Um es auf den Punkt zu bringen: Beide Aussagen sind absolut korrekt. Aussagen sind es eigentlich auch gar keine, sondern eher feststehende Tatsachen. Zumindest für das Katzentier.

Als die Sache mit der Göttlichkeit des Katzentiers vor einigen Tausend Jahren im Alten Ägypten anfing, hatten sich das die Pyramidenbauer am Nil auch ein wenig zu leicht vorgestellt. Die haben doch wirklich gedacht, da reicht eine einzige Gottheit für das Katzentier. Weit gefehlt!

Aber beginnen wir unsere kleine Geschichtsexkursion in Sachen göttliches Katzentier am Anfang:

Vor plus/minus 5.000 Jahren fanden die Menschen in Unterägypten {2} Freude daran, das Katzentier oder zunächst einmal den Löwen (bekanntlich auch nichts anderes als eine sehr große Katze) als Gottheit zu verehren und gaben ihr den Namen Bastet. Das sah das in Rede stehende Lebewesen noch ziemlich entspannt, und es gab wenig Aufregung.

Heute gilt der Löwe ja immer noch als recht majestätisches Vieh, oft sogar als König unter den Tieren, da war der frühe Pharaonenstaat schon ein echter Trendsetter.

Die Katzentiere bezeichnete man im Pharaonenstaat hingegen mit "miu", der Kater wurde "miut" genannt, später wurde dann daraus "mau". Diese Bezeichnung hat sich bis heute durchgesetzt. Unter den Rassekatzen gibt es beispielsweise die "Ägyptische Mau".

Man hatte der Katze damals eine eigene Stadt, Bubastis {3} in Unterägypten, mit ziemlich vielen Tempeln, heiligen Bezirken, Kratzmöbeln und Kartons gebaut. Und ihr viele weitere Tempel quer durchs Land gewidmet, die bestimmt alle mit kartonähnlichen Gegenständen ausgestattet waren.

Doch das Katzentier wäre kein Katzentier, wenn es sich damit zufriedengegeben hätte.

Den Höhepunkt ihrer Beliebtheit feierte die Katze in der 3. Zwischenzeit des Alten Ägyptens, nämlich während der 22. Dynastie. Dieser Zeitabschnitt - von ca. 946 bis 713 v. Chr. - wird im Allgemeinen auch als Bubastidische Dynastie bezeichnet. In dieser für die Ägypter politisch recht unruhigen Zeit (es wurde von gleich mehreren Herren der Titel des Pharao proklamiert) verlegten die Pharaonen der Dynastie ihren Regierungssitz nach Bubastis. Vor allem, um sich damit durch ihre göttliche Abstammung beziehungsweise Verbundenheit zur Katzengöttin für den Thronanspruch zu legitimieren. Ähnliche Vorgehensweisen waren seit Jahrhunderten gang und gäbe gewesen.

In diesem Zuge sorgten die Pharaonen für einen regelrechten Bau-Boom und vergrößerten den heiligen Bezirk und die Tempelanlagen. Die Stadt wurde durch den (vorübergehend) dort angesiedelten Regierungssitz aufgewertet und erhielt noch mehr Zulauf von Pilgern.

Alle Katzentiere galten damals ausnahmslos als heilig und es war ein Kapitalverbrechen, Katzentiere zu töten. Ausnahme: Es handelte sich um eine sakrale Handlung in einer der heiligen Stätten, die der Katzengöttin geweiht waren. Eine durchaus sinnv


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